Type m2 (Wien, 1928-1979)

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Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Wagennummern

  • 5181-5230

Baujahr

  • 5181-5230 (Baujahr: 1928)

Lieferfirma

  • 5181-5195 Lohner-Werke, Wien
  • 5196-5230 Simmeringer Waggonfabrik

Geschichte

1928 wurden insgesamt fünfzig den M-Triebwagen weitgehend gleiche Beiwagen der Type m2 geliefert, wobei das Untergestell der von Lohner gefertigten Wagen wieder von der Wiener Lokomotivfabrik stammte. Die Wagen wiesen gegenüber den Triebwagen eine um zwanzig Zentimeter geringere Gesamtlänge, eine etwas geringere Bauhöhe und keine Stufe zwischen Plattform und Innenraum auf. Auf Grund ihres hohen Gewichts durften diese Beiwagen nicht im Dreiwagenzug verwendet werden. Zur Belüftung hatten sie wie die Triebwagen zwei Schlitzlüfter auf dem Dach und ebenso oben abgerundete Türausschnitte. Durch Kastenneubauten vor allem bedingt durch Kriegsschäden erhielten einige Wagen auch eckige Türausschnitte wie die m3. Weiters erhielten bei Dachreparaturen insgesamt neun Wagen an Stelle der Schlitzlüfter vier von der Type m3 bekannte Lüfter der Bauart Flettner, bei drei Wagen in der engen Anordnung und beim Rest in der weiteren. Eine große Zahl, darunter auch einige vorher schon mit Flettner-Lüftern ausgerüstete Beiwagen, erhielten Lüfter der Bauart Stabeg, auch davon einige in enger, der Großteil aber in weiter Ausführung. Nur ganz wenige Wagen behielten die Schlitzlüfter bis zu ihrer Ausmusterung, darunter der heute im Straßenbahnmuseum befindliche 5194. 1947 erfolgte die Zulassung für den Dreiwagenzug hinter Triebwagen der Reihe M, obwohl bereits 1945 und 1946 vereinzelt derartige Züge in Betrieb standen. Der Einbau von Schienenbremsen stieß wegen des besonders tiefgezogenen Untergestells auf erhebliche Schwierigkeiten, sodaß die m2-Beiwagen ab 1954 vorerst nur mit Elin-Dosen und den neuen Schlußlichtern ausgerüstet wurden. Bei einer Reihe von Wagen wurde die Beleuchtung von Lampen auf Leuchtstoffröhren umgebaut. Erst 1961 wurden dem 5200 als erstem Wagen dieser Reihe auch Schienenbremsen eingebaut, wofür eine Umgestaltung des Untergestells mit einer Kröpfung des Langträgers im Bereich der Schienenbremsmagnete nach außen und die Ausführung des bei allen mit Schienenbremsen nachgerüsteten Wagen nötigen U-Profils ebenfalls gekröpft darüber hinweggeführend nötig waren. Diese Anordnung erhielten 1962 und 1963 alle übrigen m2.

Erster Einsatz am 13. Mai 1928 auf der Linie D vom Bahnhof Gürtel. Letzter Einsatz im Oktober 1978 auf der Linie 43.

Technische Daten

  • LüP: 11400 mm
  • Achsstand: 3400 mm
  • Breite: 2240 mm
  • Gewicht: 8700 kg
  • Sitzplätze: 24
  • Stehplätze: 49
  • Fußbodenhöhe über SOK: 755 mm
  • Stufenhöhe: 420 mm, 335 mm

Statistik

Nummer Firma Instandnahme Ausgemustert Anmerkung
5181 Lo 1928 26 05 1978
5182 Lo 1928 30 11 1977
5183 Lo 1928 24 12 1975
5184 Lo 1928 30 11 1977
5185 Lo 1928 25 12 1976
5186 Lo 1928 26 05 1978
5187 Lo 1928 25 05 1973
5188 Lo 1928 30 12 1972
5189 Lo 1928 24 12 1975
5190 Lo 1928 30 12 1974
5191 Lo 1928 30 12 1972
5192 Lo 1928 30 12 1974
5193 Lo 1928 30 12 1974
5194 Lo 1928 15 12 1978
5195 Lo 1928 19 01 1979
5196 Si 1928 20 11 1976
5197 Si 1928 30 06 1972
5198 Si 1928 28 12 1971
5199 Si 1928 30 12 1972
5200 Si 1928 24 12 1975
5201 Si 1928 30 06 1972
5202 Si 1928 24 12 1975
5203 Si 1928 30 12 1972
5204 Si 1928 29 06 1975
5205 Si 1928 30 12 1972
5206 Si 1928 29 06 1975
5207 Si 1928 19 01 1979
5208 Si 1928 19 01 1979
5209 Si 1928 19 01 1979
5210 Si 1928 19 01 1979
5211 Si 1928 30 12 1974
5212 Si 1928 19 01 1979
5213 Si 1928 22 07 1977
5214 Si 1928 30 12 1974
5215 Si 1928 16 02 1946
5216 Si 1928 24 12 1975
5217 Si 1928 30 11 1977
5218 Si 1928 28 12 1971
5219 Si 1928 30 06 1972
5220 Si 1928 19 01 1979
5221 Si 1928 26 05 1978
5222 Si 1928 20 07 1976
5223 Si 1928 24 12 1975
5224 Si 1928 30 06 1974
5225 Si 1928 22 07 1977
5226 Si 1928 30 12 1972
5227 Si 1928 29 06 1975
5228 Si 1928 28 12 1971
5229 Si 1928 24 12 1975
5230 Si 1928 30 11 1977

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