Type Triebwagen (Graz-Mariatrost, 1897-1941)

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Allgemeines

Baujahre

  • Triebwaegen 1-5: 1897
  • Triebwaegen 6-8: 1898

Technische Daten

Im Ursprungszustand:

  • Mechanischer Teil: Grazer Wagen- und Waggon-Fabriks-Actien-Gesellschaft, vormals J. Weitzer in Graz
  • Elektrischer Teil: Compagnie del'Industrie Electrique, Genf
    (Tatzlagermotoren vermutlich nach Plaenen der Cie del'Electrique von Schneider & Cie, Creusot)
  • Laenge ueber Puffer 6830 mm, Kastenlaenge 3540 mm, Plattformlaenge 1298 mm
  • Radstand 1800 mm, max. Breite 2025 mm, max. Hoehe 3430 mm (bei gesenkter Trolleystange), Leergewicht 6000 kg, Gewicht besetzt 8250 kg
  • Sitzplaetze: Innenraum je 2 Laengsbaenke mit 7 Plaetzen, Plattform je 2 Klappsitze
  • Stehplaetze: vordere Plattform 4, hintere Plattform 6
  • Laternendach mit klappbaren Lueftungsfenstern
  • Plattformabschlussgitter nach dem System der Wiener Stadtbahn mit Klappen ueber Einstieg
  • Beleuchtung: 7 Gluehlampen je 16 Kerzen, 80 V in Serie, 2 Petroleum-Notlampen, 1 Petroleumlampe mit Scheinwerfer an der vorderen Plattformstirnwand
  • 2 Motoren je 25 PS, 400 UpM bei Normalbelastung, Zahnraduebersetzung 9:41
  • Handbremse ueber Kettenzug auf je 1 Bremsklotz pro Rad wirkend
  • Wagenkasten mit je 1 Blattfeder auf den Achsbuechsen ruhend
  • Schutzrahmen bis an die Wagenbrust reichend (Widerstandskasten unter den Plattformen!), auf den Achsenbuechsen aufgehaengt. Unterkante 6,5 mm ueber Schienenoberkante.
  • Signalglocke auf der Bremskurbel, durch Heben des Griffes betaetigt
  • Stromabnehmer: loeffelfoermiger Schlitten auf vertikalem Zapfen der Rute
  • Stromzufuehrung ueber je 1 Notausschalter in Holzkasten mit Asbestfuetterung auf den Plattformen, in Reihe geschaltet
  • Die Wagensteuerung erfolgte nicht, wie damals allgemein üblich, über einen Fahrschalter je Fahrtrichtung für beide Motoren, sondern jeder Motor wies einen eigenen Fahrschalter auf. Von der Fahrkurbel würde über ein Zahnradvorgelege 7:20 eine senkrechte Spindel betätigt, die über eine Gall'sche Kette und ein Schaltkreuz die beiden unter den Plattformen montierten und durch ein über vier Rollen laufendes Drahtseil verbundenen tellerförmigen Plancontroller nach dem System Thury antrieb, die wiederum die Steuerung des ihnen jeweils zugehörigen Motor besorgten. Da die Fahrkurbel beim kompletten Durchschalten eineinhalb Umdrehungen beschrieb, war auf der Controllerspindel ein Zeiger angebracht, der die jeweilige Stellung des Controllers zweifelsfrei anzeigte. Bereits nach wenigen Jahren, noch vor 1903 wurde diese Steuerungsanordnung ausgebaut und durch normale Schleifringfahrschalter ersetzt.

Geschichte

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