Type G, G1 (Wien, 1900-1962)
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Allgemeines
Wagennummern
481-1000; ab 1937 480-999
Baujahre
481-1000: 1900 bis 1903
Lieferfirma
- Grazer Waggonfabrik
- Simmeringer Waggonfabrik
- Waggonfabrik Nesselsdorf
- Waggonfabrik Ringhoffer, Prag
- Waggonfabrik Sanok
Geschichte
In den Zwanziger Jahren wurde damit begonnen, die aus den Triebwagen der Typen K und L, die stärkere Motoren erhalten hatten, stammenden D 78w-Motoren in Triebwagen der Type G einzubauen. 1930 wurde dem Antrag auf Zulassung derart ausgerüsteter Triebwagen für Dreiwagenzüge bestehend aus den Beiwagen der Typen k1, k2, m (später k3), m1 (später k4), u, u1 und u2 zuzulassen, vom Bundesministerium für Handel und Verkehr stattgegeben. Die Wagen erhielten als Gewichtskennzeichen ein Viereck und wurden fortan immer wieder zum Ziehen derartiger Dreiwagenzüge verwendet.
Da es trotz mannigfacher Umnummerierungen nicht gelang, die Triebwagen mit D 78w-Motoren in einer Nummerngruppe zusammenzufassen, entschloss man sich 1940 diesen zur besseren Unterscheidung die Typenbezeichnung G1 zuzuweisen und an den Wagen anzuschreiben. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gewichtskennzeichen wieder auf Dreieck geändert, die Typenbezeichnung aber beibehalten jedoch die Berechtigung zur Führung großer Dreiwagenzüge aufgehoben. Ungeachtet dessen kam es am 22. August 1954 anlässlich einer Tombolaveranstaltung im Überschwemmungsgebiet zum Einsatz des Dreiwagenzuges 851+3745+3403 auf der Linie 31. Der Zug absolvierte eine Tour vom Bhf. Floridsdorf zum Franz-Josefs-Kai und zurück. Die Geschwindigkeit soll laut Augenzeugenberichten eine äußerst gemächliche gewesen sein. Der Grund für diesen Einsatz ist wohl in einem kurzfristigen Triebwagenausfall zu suchen. Wahrscheinlich war das der letzte Einsatz eines G1 mit zwei großen Beiwagen. Mit kleinen Beiwagen verkehrten die G1 noch bis 1959 im Dreiwagenzug, zuletzt mit zwei d2 auf der 39.
Der allerletzte Linieneinsatz erfolgte am 3. Mai 1962 mit den Wagen 4826, 4878 und 4908 auf der Linie 5.
Technische Daten
Statistik
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