Straßenbahn (Linz)

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Inhaltsverzeichnis

Linien

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Fahrzeuge

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  • Grazer Waggonfabrik Beiwagen: Nr. 40-41 Baujahr: 1901
  • Grazer Waggonfabrik Beiwagen: Nr. 42-44 Baujahr: 1902
  • Drobil (Linz) Beiwagen: Nr. 45-46 Baujahr: 1907
  • Grazer Waggonfabrik Beiwagen: Nr. 47-48 Baujahr: 1913
  • SGP Wien Triebwagen: Nr. 1-15 Baujahr: 1949
  • Gräf & Stift Triebwagen: Nr. 52-62 (ab 1970: 21-32) Baujahr: 1956
  • Bombardier 6 Achs-Triebwagen: Nr. 61-67 Baujahr: 1970-1971
  • Bombardier 8 Achs-Triebwagen: Nr. 81-88 Baujahr: 1970-1972
  • Bombardier 10 Achs-Triebwagen alt: Nr. 68-79 Baujahr: 1977
  • Plasser & Theurer SPR-131 "Schienenreinigungswagen" (14. Mai 1980 - 24. August 1998)

Geschichte

Am Beginn der Straßenbahngeschichte in Linz stand eine Pferdestraßenbahn die vom Hauptbahnhof bis nach Urfahr führte. Der Linzer Gemeinderat hatte dafür die Spurweite 900 mm angeordnet um die Trasse problemlos durch das Schmidtor zu bringen.

1. Juli 1880: Der Betrieb auf der ca. 2 km langen Strecke wurde zwischen Hauptstraße - Donaubrücke - Hauptplatz - Schmidtorstraße - Taubenmarkt - Landstraße bis Stelzhamerstraße (Goethekreuzung) Pferdestraßenbahn wurde aufgenommen.

11. Juli 1880: Verlängerung bis zum Staatsbahnhof.

14. April 1895: Verlängerung von der Hauptstraße (ehem. Bahnhof der Pferdeeisenbahn) zum Mühlkreisbahnhof in der Kaarstraße. Die Streckenlänge betrug damit über 3 km.

31. Juli 1897: Erste fahrt der elektrischen Straßenbahn der Tramway- und Elektrizitäts- Gesellschaft Linz-Urfahr

19. Dezember 1902: Eröffnung der Straßenbahn von der Blumau nach Ebelsberg (Kleinmünchen).

22. November 1914: Betriebsaufnahme der Querlinie (später Linie "M").

1. September 1913: Eröffnung der Lokalbahn Ebelsberg - St. Florian.

19. Dezember 1917: Inbetriebnahme der Umgehungsstrecke über die Friedhofstraße mit gleichzeitiger Einstellung des Straßenbahnverkehrs über die Eisenbahnkreuzung Blumau (heutige Blumau-Unterführung wurde erst 1937 errichtet).

1919: Neue Linienbezeichnungen "B" für Urfahr - Staatsbahnhof, "E" Urfahr - Kleinmünchen/Ebelsberg, "V" Blumau - Versorgungshaus, "M" Waldeggstraße - Weißenwolffstraße.

1928: Nach Fertigstellung der Reichsstraßenbrücke Verlängerung der Linie "E" bis Ebelsberg (Fadingerplatz).

29. Oktober 1932: Verlängerung der Linie "M" bis zur Handel-Mazzetti-Straße.

7. November 1937: Inbetriebnahme der Eisenbahnunterführung Blumau. Einstellung der Umgehungsstrecke Friedhofstraße. Verlängerung der "V"-Linie nach Urfahr.

24. August 1945: Wiederaufnahme des Betriebs zwischen Neue Welt und Ebelsberg.

22. September 1945: Wiederaufnahme des Betriebs zwischen dem Landwehrplatz und Neue Welt.

12. Jänner 1946: Einrichtung eines Pendelbetriebs zwischen der Blumauer Straße und dem Hauptbahnhof

16. Mai 1946: Wiederaufnahme der Betriebs zwischen der Stockhofstraße und Weingartshofstraße (Linie M).

22. September 1945: Wiederaufnahme des Betriebs zwischen dem Landwehrplatz und Neue Welt.

November 1946: Die beim Luftangriff (31. März 1945) zerstörte Hauptgleichrichteranlage in der Wiener Reichsstraße kann wieder in Betrieb genommen werden.

2. Oktober 1963: Sperre des dritten Gleises am Fadingerplatz (kurz darauf erfolgte die Abtragung)

1961 - 1966: Ausbau der Linie "E" in der Wiener Straße auf zweigleisigen Betrieb.

3. März 1968: Umstellung der Linie "M" auf Autobusbetrieb.

1969: Nur noch Pendelverkehr zwischen Kleinmünchen Spinnereistraße und Ebelsberg.

15. Mai 1969: Inbetriebnahme der Schleife Spinnereistraße.

22. Dezember 1969: Umkehranlage Sonnensteinstraße in Betrieb.

21. Dezember 1973: Einstellung des gesamten Straßenbahnverkehrs nach Ebelsberg und Umstellung auf Autobusbetrieb.

22. Dezember 1973: Einstellung der Linie E zwischen Ebelsberg und Kleinmünchen

1974: Einstellung des Betriebes der Florianerbahn.

7. Juli 1974: Schaffnerloser Betrieb in den Straßenbahnlinien. Fahrscheine nur mehr an den ortsfesten Automaten an den Haltestellen.

2. September 1974:

Neues Linienschema im gesamten Netz der ESG:
Straßenbahn: Straßenbahn Linie 1 Sonnensteinstraße-Kleinmünchen, Linie 2 Verstärkerwagen Sonnensteinstraße-Neue Welt, Linie 3 Bergbahnhof Urfahr-Hauptbahnhof Linz
Autobusse: Linien 11-39
O-Busse: Linien 41-45

9. Dezember 1977: Verlängerung der Linie 1 von Rudolfsstraße/Sonnensteinstraße bis nach Auhof (heute Universität)

17. April 1978: Inbetriebnahme der Funkleitstelle in der Remise Urfahr.

14. April 1982: Inbetriebnahme der Hauptwerkstätte Kleinmünchen und Räumung der Remise Urfahr.

2. August 1982: Neue Endschleife am Hauptbahnhof.

26. Juli 1983: Inbetriebnahme der Umkehrschleife und Abstellanlage Urfahr/Bergbahnhof. Befahrung der Linie 3 mit Gelenktriebwagen.

21. Mai 1985: Abbau der Schleife Spinnereistraße.

24. Juni 1985: Verlängerung der Linie 1 von Kleinmünchen nach Auwiesen

Frühling 1992: Erstmalige Anwendung von "Stuttgarter Schwellen" in der Ferihumerstraße im Bereich Rudolfstraße - Wildbergstraße.

20. Jänner 1997: Das neue RBL-System geht in Betrieb.

17. August 1999: Spatenstich für die Linienverlängerung nach Ebelsberg.

23. März 2001: Um 08:29 Uhr verlässt zum letzten Mal ein Zug der Linie 3 die alte Schleife beim Hauptbahnhof. Danach verkehrt sie bis zur Inbetriebnahme der provisorischen Schleifenanlage, am 26. März 2001, bis zur Neuen Welt.

19. Juni 2001: Spatenstich zur Straßenbahnunterfahrung Hauptbahnhof.

21. November 2001: Inbetriebnahme des Gleisprovisoriums in der Wiener Straße zwischen dem Bulgariplatz und Herz-Jesu-Kirche.

25. Februar 2002: Tunnelanschlag Erna-Tunnel (Straßenbahntunnel).

2. April 2002: Eröffnung der neuen Linie 2, sowie der neuen Strecke Simonystraße - Ebelsberg (Hillerstraße).

6. Mai 2003: Durchschlag Erna-Tunnel (die offizielle Feier findet eine Woche später statt).

10. Mai 2004: Die Gleisverlegungsarbeiten in der Tunnelstrecke werden abgeschlossen.

27. Mai 2004: Erste Befahrung der neuen Tunnelstrecke mit einer Nostalgiestraßenbahngarnitur anlässlich einer Pressefahrt.

7. Juli 2004: Der erste Cityrunner befährt die neue Tunnelstrecke.

31. August 2004: Eröffnung der Tunnelstrecke beim Hauptbahnhof.

1. September 2004: Erster Betriebstag der Tunnelstrecke.

2. September 2005: Verlängerung der Linie 2 von der Hillerstraße zur solarCity.

27. Februar 2009: Einführung der Nachtstraßenbahn-Linie N1 von der Universität nach Auwiesen.

14. September 2009: Taktverdichtung an Samstagen von 6-20 Uhr auf 15 min-Intervall bei Linie 1 und Linie 2. Taktverdichtung an Samstagen von 6-20 Uhr auf 7,5 min-Intervall bei Linie 3.

31. März 2011: Anlieferung des ersten "Flexity 2" - der Wagen trägt die Nummer 060.

11. Juli 2011: Umstellung der Ferienfahrpläne: Taktverdichtung Montag bis Freitag von 6-9 Uhr und 15-18 Uhr auf 10 min-Intervall bei Linie 1 und Linie 2.

13. August 2011: Linienverlängerung der Linie 3 bis Weingartshof.

Literatur

  • Horst Schaffer, Gottfried Kure, Robert Häusler: Busbewegtes Linz an der Donau. Städtischer Autobus- und Obusbetrieb in Linz. – Langenwang, 2004. – ISBN 3-9501854-2-9: eine ausführliche Geschichte
  • Gottfried Kure, Erwin Hauke, Robert Schrempf: Linz an der Tramway - Heyn Verlag, 1997. ISBN 3-8536686-7-4

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