MAN

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Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Die MAN AG (Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG) ist eine Holding mit Sitz in München, die Nutzfahrzeuge, Maschinen und Anlagen herstellt. Sie beschäftigt weltweit etwa 60.000 Mitarbeiter bei einem jährlichen Umsatz von 15 Mrd. Euro, davon 75% im Ausland.

MAN Gruppe

"Vertragskonzern" aus:

  • MAN Nutzfahrzeuge AG
zu dieser gehören auch seit 1971 Gräf&Stift, seit 1991 die Steyr Nutzfahrzeuge AG, seit 2000 der britische LKW-Hersteller ERF und seit 2001 Neoplan.
  • Die MAN Roland Druckmaschinen AG mit Sitz in Augsburg
ist eine Tochterfirma der MAN AG und heute (Stand 2004) der zweitgrößte Druckmaschinenhersteller weltweit.
  • Die MAN DWE GmbH mit Sitz in Deggendorf
ist ein international tätiger Hersteller für chemische Reaktoren, Anlagen und physikalische Apparate
  • MAN B&W Diesel AG, ebenfalls mit Sitz in Augsburg
  • MAN TURBO AG
  • MAN Ferrostaal AG
  • MAN Financal Services GmbH
  • MAN Technologie Augsburg
  • MAN TAKRAF; Leipzig

Produkte

  • LKW
  • Omnibusse
  • Industrieanlagen
  • Schiffsdiesel
  • Druckmaschinen
  • Turbomaschinen
  • Finanz- und Industriedienstleistungen

Geschichte

Die MAN AG existiert in ihrer heutigen Form als Holdinggesellschaft, seit sie im Jahr 1986 mit der Firma Gutehoffnungshütte Aktienverein AG fusionierte.

Ursprünglich entstand die MAN AG im Jahre 1898 durch Verschmelzung der Maschinenbau-AG Nürnberg (1841 gegründet) und der Maschinenfabrik Augsburg AG (1840 gegründet) mit dem Sitz in Nürnberg. Kerngeschäft war die Produktion von Dieselmotoren.

Rudolf Diesel baute 1897 bei der damaligen Maschinenfabrik Augsburg den ersten funktionstüchtigen und nach ihm benannten Dieselmotor.

Die MAN AG fusionierte zu ihrer heutigen Form im Jahre 1972, nachdem man die Braunschweiger Büssing AG aufkaufte.

MAN war bis 1990 Hersteller von Schienenfahrzeugen. Seit 1986 firmierte dieser Zweig unter dem Namen MAN Gutehoffnungshütte Schienenverkehrstechnik AG. Produziert wurden beispielsweise Schienenbusse für die Deutsche Bundesbahn und Privatbahnen sowie U-Bahn- und Straßenbahnwagen zum Beispiel für die Münchner Verkehrsgesellschaft und die Bremer Straßenbahn AG. 1990 verkaufte MAN seine Schienenfahrzeugsparte an AEG.

Omnibusse der Firma MAN werden oftmals auch mit ihrem Fusionspartner Neoplan als NEOMAN bezeichnet.

2005 beschäftigte MAN 60.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Jahresumsatz von ca. 15 Milliarden Euro.


Bustypen

Systematik der Typenbezeichnungen

Der einheitliche Aufbau der (früheren) Typenbezeichnungen sieht folgendermaßen aus: Ausführung/Typ/Ausführung – PS/Generation – (Länge (Meter)) – (Ausführung)

Die Kürzel lassen sich wie folgt entschlüsseln:

Ausführung

  • N = Niederflur
  • S = Standardlinienbus
  • H = Hochdecker (?)

Typ

  • G = Gelenkbus
  • L = (Stadt)linienbus
  • M = Midibus
  • R = Reisebus
  • Ü = Überlandlinienbus

PS/Generation

  • 1. + 2. Stelle (mal 10) = PS
  • 3. Stelle = Generation

Die Busse der 3. Generation haben darüber hinaus ein Typenschema mit zweistelligen Nummern (z. B. A 01). Für die Busse der 4. Generation gibt es nun, wie teilweise schon in der 3. Generation, durchgehend Namen (z. B. Lion's City).

Stadtlinienbusse

VÖV I - Generation :

VöV II - Generation:

Niederflurbusse, 1. Generation:

Niederflurbusse, 2. Generation:

Niederflurbusse, 3. Generation:

Niederflurbusse, 4. Generation:

Midibusse

VöV II - Generation:

Niederflur, 1. und 2. Generation:

Niederflur, 3. Generation:

Niederflur, 4. Generation:

Gelenkbusse

Niederflur, 1. und 2. Generation:

Niederflur, 3. Generation:

Überlandlinienbusse

VÖV I - Generation :

VÖV II - Generation :

3. Generation

4. Generation

Fernverkehrs-Linienbusse

3. Generation

Reisebusse

1. Generation

2. Generation

3. Generation

4. Generation

Weblinks

Siehe auch

Meine Werkzeuge