Lokalbahn Wien-Baden

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Wien-Oper - Baden, Josefsplatz

Logo der Wiener Lokalbahnen

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Die 30,4 km lange Bahnlinie zwischen Wien Oper und Baden Josefsplatz, im Volksmund als Badner Bahn bezeichnet, wird von der AG der Wiener Lokalbahnen betrieben.

Die Bahn verkehrt in der Hauptverkehrszeit zwischen Baden und Wiener Neudorf im 15-Minuten-Takt und zwischen Wiener Neudorf und Wien Oper im 7/8-Minuten-Takt. Mit ihrer Hilfe gelangen täglich 30.000 Menschen in die Arbeit, zur Schule und zu diversen Veranstaltungen entlang der Bahnlinie.

Die Fahrzeit vom Zentrum Badens bis direkt vor die Wiener Staatsoper beträgt ca. eine Stunde. Nachts wird die Bahn von einem Casino-Bus unterstützt, der Besucher des Badner Casinos nach Wien bringt und Besucher der Wiener Theater, u. a. der Wiener Staatsoper, in die umliegenden Gemeinden. Dieser Bus verkehrt bis 04:00 Uhr. Einige Nachtfahrten können in Wien mit den Wiener Linien Fahrscheinen ohne Zuschlag benutzt werden (siehe auch hier).

Die Badner Bahn ist die einzige zweigleisige und vollständig elektrifizierte Privatbahn Österreichs. Sie nutzt zwischen Wien Oper und Philadelphiabrücke das Streckennetz der Wiener Straßenbahn, den Rest der Strecke wird sie als Eisenbahn auf eigener Bahntrasse geführt.

Die Badner Bahn verkehrt von Wien-Oper bis Schedifkaplatz straßenbahnmäßig, von Schedifkaplatz bis knapp vor der Haltestelle Baden-Leesdorf durchgehend als Vollbahn und von dort bis Baden-Josefsplatz wieder straßenbahnmäßig.

Geschichte

Fahrplan der Lokalbahn Wien-Baden aus dem Jahr 1941
Fahrplan der Lokalbahn Wien-Baden aus dem Jahr 1977

Die Badner Bahn entstand aus zwei Teilen. Am 29. September 1886 wurde von der Neuen Wiener Tramwaygesellschaft eine Dampfstraßenbahnstrecke von Wien nach Wiener Neudorf eröffnet, die hauptsächlich dem Gütertransport zu den Ziegelfabriken im Süden Wiens diente. Am anderen Ende der Strecke wurde schon ab 1874 die Straßenbahn von Baden mit Pferden eröffnet. Das Teilstück bis Leesdorf, das später Teil der Badner Bahn werden sollte, wird seit 16. Juli 1894 elektrisch betrieben. Die Verlängerung dieser Strecke bis Guntramsdorf wurde am 11. Mai 1899 in Betrieb genommen. Die Verlängerung der Wiener Strecke bis Guntramsdorf erfolgte am 27. Jänner 1895, der zweigleisige Ausbau 1902. Seit 1. September 1906 wird die gesamte Strecke elektrisch betrieben, wobei für die Überlandstrecke zunächst Wechselstrom verwendet wurde. 1945 wurde das System aber auf Gleichstrom umgestellt.

Der Streckenabschnitt Baden Viadukt - Baden Josefsplatz war ursprünglich zweigleisig, wurde jedoch "aus Rücksicht auf den MIV" im Jahr 1968 zurückgebaut. Seitdem befindet sich am Kaiser-Franz-Joseph-Ring nur ein Gleis. Im selben Jahr wurde auch Schleifenfahrt am Josefsplatz geändert, sodass die Züge nun im Uhrzeigersinn die Schleife durchfuhren.

Am 15. September 1976 wurde die Haltestelle Vösendorf-SCS eröffnet. Die Fahrgastzahlen stiegen in den nächsten Jahren besonders stark an, vorallem durch die ab dem 6. September 1980 eingeführte Freifahrt die es an Einkaufsamstagen gab. Die Kosten dieser Aktion übernahmen damals die Geschäftsleute der Shopping-City-Süd. Am 7. Juli 1990 gab es den letzten Freifahrtssamstag.

Im Jahr 1979 wurde die Streckenklasse von B2 (18t Achslast; 6,4 t/m Meterlast) auf C4 (20 t Achslast; 8 t/m Meterlast) erhöht um den Transport von Güterwagen zu vereinfachen.

Am 1. Juni 1980 wurde die Streckenhöchstgeschwindigkeit im Abschnitt Vösendorf-Siebenhirten - Wiener Neudorf von 50 km/h auf 80 km/h erhöht. Möglich war dies durch den Einsatz einer neuen Kettenfahrleitung. Knapp 2 Jahre später, am 11. November 1982 erfolgte auch im Abschnitt Philadelphiabrücke - Inzersdorf Personenbahnhof die Erhöhung der Höchstgeschwindigkeit. Am 25. November 1982 wurde der Zugfunk eingeführt, wodurch die Fahrer stets mit der FDL Inzersdorf verbunden waren.

Waren schon bisher die jeweils und vierten Wagen eines Zuges schaffnerlos gefahren worden, so wurden die neuen Gelenktriebwagen ab 3. März 1985 im Einmannbetrieb geführt und Fahrkartenautomaten eingebaut. Dies brachte bei den Personalkosten einen beachtlichen Rationalisierungserfolg, ließ aber leider die Zahl der Schwarzfahrer stark ansteigen.

Am 19. Dezember 1986 wurde der Zubau der Remise Leesdorf eröffnet, der drei zusätzliche Gleise mit einer Länge von je 12m aufweist.

Aufgrund der guten Auslastung der Züge wurde am 28. Mai 1989 der 15-Minuten-Takt zwischen Oper und Wiener Neudorf eingeführt (bereits ab 1984 gab es zur HVZ einen Viertelstundentakt in diesem Abschnitt). Knapp 11 Jahre später, am 4. September 2000 wurde der Takt zur HVZ auf 7 1/2-Minuten verdichtet.

Aufgrund des Wegfalls des Beiwagenbetriebs und des 15-Minuten-Taktes musste die Endstelle am Josefsplatz in Baden umgestaltet werden. Die Schleifenanlage wurde am 25. Juli 1989 vom Zug 189 mit der Garnitur 14 + 15 letztmalig befahren und danach aufgelassen. Am nächsten Tag wurde das rechte Stumpfgleis in Betrieb genommen, das linke Stumpfgleis folgte am 28. August 1989.

Nach dem Bau von Drucktastenstellwerken 1988 in Traiskirchen und 1989 mit Einbindung des Bahnhofes Leesdorf erhielt auch Guntramsdorf ein Drucktastenstellwerk, wobei die Abzweigung Industriezentrum einbezogen wurde. Mit 24. November 1990 konnte die neue Sicherungsanlage für den eingleisigen Abschnitt Leesdorf-Josefsplatz in Betrieb genommen werden, wobei Lichtleitersignale aufgestellt wurden. Den Abschluß der Modernisierung der Sicherungsanlage bildete ab dem 21. Mai 1991 der Streckenblock Wiener Neudorf - Guntramsdorf, womit nun die gesamte Strecke mittels Drucktastenstellwerken überwacht wird. Für die Reinigung der Fahrzeuge konnte 1991 in der Remise Wolfganggasse eine Waschanlage in Verwendung genommen werden. 1992 wurde überdies die Ausweiche Baden Viadukt in verbesserter Trassierung und mit einem Bahnsteig versehen, wodurch sich bei kreuzenden Zügen keine Betriebsbehinderungen mehr ergaben.

Im März 2001 wurde die Überleitstelle Eigenheimsiedlung bei km 18,7 in Betrieb genommen. Im Jahr 2004 folgte die Überleitstelle Vösendorf bei km 11,4.

Aufgrund einiger Anpassungen diverser Haltestellen können seit dem 14. Jänner 2002 Langzüge zwischen dem Bahnhof Wolfganggasse und der Oper verkehren.

Das neue Zentralstellwerk in Wiener Neudorf wurde im 2. Mai 2007 eröffnet. Die Stellwerke Inzersdorf-Personenbahnhof, Vösendorf-Siebenhirten, Guntramsdorf, Traiskirchen und Baden (seit 23.12.2006 ESTW) werden somit zentral überwacht.

Am 11. April 2011 von ca. 17:45 Uhr bis Betriebsschluss verkehrten die Züge wegen eines Schienenbruchs im Bereich Akademiestraße/Bösendorferstraße nur zwischen Baden und Wolfganggasse.

Von Mitte April - Anfang September 2012 wurde die Station Schedifkaplatz generalsaniert und neu gestaltet. Die Straßenbahnhaltestellen der ehemaligen Linie 64 wurde entfernt und die Züge blieben dort während der Sommerferien nicht stehen.

Vor der Einführung des Verkehrsverbundes bestand auf den WLB ein Zonentarif mit zuletzt sechs Preisstufen. Ein Übergang mit WLB-Fahrscheinen auf die Wiener Straßenbahn war nicht möglich. Im VOR wurde die Lokalbahnstrecke in drei Zonen (100, 270 und 371) unterteilt und überdies Überlappungsbereiche geschaffen. So kann seither mit Fahrscheinen der Kernzone bis Vösendorf-Siebenhirten gefahren werden, von Baden her ist für die Fahrt bis zur SCS aufgrund der Überlappung nur ein Zonenfahrschein notwendig. Für den Fahrgast brachte der VOR neben einer Vereinfachung auch in vielen Relationen eine starke Preisreduzierung.

Strecke

WLB Triebwagen 118+123 in der Nähe der Haltestelle Schöpfwerk
Remise Leesdorf
Innenansicht der 1986 eröffneten Erweiterung der Remise Leesdorf

Die Züge fahren ab der Station WIEN Oper über Kärntner Ring und Kärntner Straße (zurück über Karlsplatz - Akademiestraße) um in die Wiedner Hauptstraße zu gelangen, diese wird bis zur USTRAB (Wiedner Hauptstraße - Kliebergasse - Margaretengürtel) befahren. Nach dem Auftauchen geht es über Flurschützstraße - Siebertgasse - Eichenstraße - Philadelphiabrücke und Schedifkaplatz zur WLB Eisenbahnstrecke nach Baden

Folgende Stationen werden eingehalten:

Aufgelassene Stationen

  • Johannesgasse (+ 1895)
  • Altmannsdorf (+ 4. Dezember 1907)
  • Mödling-Laxenburgerbahn (+ 1909)
  • Biziste (1895 bis 1906: Ziegelwerk Biziste, + 1. Oktober 1909)
  • Neusteinhof (+ 1930)
  • Krottenbach (+ 1931)
  • Wiener Neudorf Mitte (+ 1931)
  • Herzfelder (1895 bis 1906: Ziegelei Herzfelder, + 1931)
  • Wienersdorf (+ 1931)
  • Union (1887 bis 1906: Ziegelei Union, + 1945)
  • Wagner-Biro-Fabrik (+ 1945)
  • Baden Wassergasse (+ 1946)
  • Wienerbergstraße (7. April 1995)
  • Baden Veranstaltungshalle (nur bei Veranstaltungen; + ???)

Streckenparameter

Technische Daten

Straßenbahn Wien Oper - Schedifkaplatz; Leesdorf - Baden Josefplatz

  • Streckenhöchstgeschwindigkeit: 60 km/h (Ustrab)
  • Größte Längsneigung: 50 ‰
  • Kleinster befahrbarer Gleisbogenradius: 19,28 m
  • Minimaler Ausrundungsradius, Wannen und Kuppen: 300 m
  • Minimale Fahrleitungshöhe: 3.950 mm
    • Zick-Zack: +/-40 cm

Eisenbahn Schedifkaplatz - Leesdorf

  • Streckenhöchstgeschwindigkeit: 80 km/h (P-Züge), 50 km/h (nP-Züge), 25 km/h (nP-Züge zwischen Abzweigestelle Posten 11 und Traiskirchen Aspangbahnhof)
    • Geschwindigkeitsbeschränkungen (nicht alle aufgelistet):
km 5,139 - km 5,370: 30 km/h (Bhf. Inzersdorf)
km 5,370 - km 5,454: 35 km/h (nur Richtung Leesdorf)
km 6,568 - km 6,750: 35 km/h (Hst. Neu Erlaa)
km 12,757 - km 13,177: 35 km/h (Einfahrt Wiener Neudorf; Gleis 1)
km 12,785 - km 13,080: 35 km/h (Ausfahrt Wiener Neudorf; Gleis 2)
km 13,177 - km 13,434: 40 km/h (EK Schillerstraße; Gleis 1)
km 13,080 - km 13,434: 40 km/h (EK Schillerstraße; Gleis 2)
km 14,960 - km 15,221: 25 km/h (AB IZ NÖ/EK B 17; Gleis 1)
Guntramsdorf Feldgasse: 25 km/h (Güterzüge: 10km/h Gleis 2 wegen Gefälle 19,8 ‰ bzw. 20 km/h Gleis 1)
km 25,270 - km 25,320: 40 km/h (Leesdorf)
  • Größte Längsneigung: 22,9 ‰, 340 m lang
  • Kleinster befahrbarer Gleisbogenradius: 100 m
  • Minimaler Ausrundungsradius, Wannen u.Kuppen: 2.000 m
  • Streckenklasse für Vignolgleis: D 4
  • Bahnsteiglänge: 60 m
  • Maximale Zuglängen: 60 m (P-Züge), 660 m bis Inzersdorf Güterbahnhof (nP-Züge)
    • Vösendorf 290 m
    • Wr. Neudorf 490 m
    • Guntramsdorf LB 400 m
    • Traiskirchen LB 280 m
    • Leesdorf 110 m
  • Minimale Fahrleitungshöhe: 4.600 mm (Gl. 2), 4.900 mm (Gl. 1)
  • Maximale Fahrleitungshöhe: 5.700 mm
    • Zick-Zack: +/-40 cm

Eisenbahnkreuzungen

  • km 5,248 Bhf. Inzersdorf, Werkstättenzufahrt (LZA)
  • km 5,309 Anton-Baumgartner-Straße (LZA)
  • km 5,454 Purkytgasse (HSA)
  • km 5,930 Rossakgasse
  • km 6,227 Goldhammergasse (LZA)
  • km 6,568 Sobotagasse
  • km 6,679 Triester Straße (LZA)
  • km 6,970 Erlaaer Straße
  • km 7,005 Erlaaer Straße (LZA)
  • km 7,180 Schönbrunner Allee (LZA)
  • km 7,852 Konsumstraße
  • km 8,446 Ortsstraße (LZA)
  • km 12,757 Hauptstraße (VLA)
  • km 13,028 Triester Straße (LZA)
  • km 13,064 Gemeindestraße
  • km 13,170 Fußweg
  • km 13,265 Schillerstraße (LZA)
  • km 13,767 Brown-Boveri-Straße (LZA)
  • km 15,030 Triester Straße (LZA)
  • km 15,330 Fußweg
  • km 17,177 Hauptstraße (LZA)
  • km 17,295 Am Kirchanger (LZA)
  • km 17,344 Raiffeisengasse
  • km 17,510 Lichteneggergasse
  • km 17,680 Steinfeldgasse
  • km 18,849 Wienerbergstraße (LZA)
  • km 19,070 Fußweg
  • km 19,670 Anton-Hermann-Straße (LZA)
  • km 19,846 Schulgasse (LZA)
  • km 20,090 Triester Straße (LZA)
  • km 20,636 Oskar-Helmer-Straße (HSA)
  • km 21,102 Michel-Buchberger-Straße (LZA)
  • km 21,433 Otto-Glöckel-Straße (BLA)
  • km 21,485 Fußweg
  • km 21,521 Pfaffstättner Straße (BLA)
  • km 21,605 Fußweg
  • km 21,864 Fußweg
  • km 22,014 Steinfeldgasse (LZA)
  • km 22,380 Fußweg, Abzw. Wienersdorf
  • km 22,875 Landesstraße 4011 (HSA)
  • km 23,350 Josefsthaler Straße (LZA)
  • km 23,646 Gemeindestraße
  • km 24,030 Landesstraße 4011 (LZA)
  • km 24,386 Wirtschaftsweg
  • km 24,767 Wirtschaftsweg
  • km 25,174 Dr. Julius-Hahn-Gasse (LZA)

BLA: Blinklichtanlage, HSA: Halbschrankenanlage, LZA: Lichtzeichenanlage

Signal Bauarten

Entlang der Strecke gibt es verschiedenste Ausführungen von Signalen:

Linienchronik

von bis Linienführung Anmerkung
29. September 1886 14. Mai 1983 Wien Gaudenzdorf - Wiener Neudorf
15. Jänner 1893 30. April 1893 Wien Meidling - Wiener Neudorf
1. Mai 1893 26. Jänner 1895 Wien Matzleinsdorfer Platz - Wiener Neudorf
27. Jänner 1895 21. Dezember 1906 Wien Matzleinsdorfer Platz - Guntramsdorf
11. Mai 1899 18. Mai 1899 Guntramsdorf - Leesdorf
19. Mai 1899 21. Dezember 1906 Guntramsdorf - Baden Viadukt
28. Jänner 1900 14. Dezember 1931 Wienersdorf - Traiskirchen Flügelbahn
22. September 1906 30. April 1907 Wien Matzleinsdorf - Baden Josefsplatz
1. Mai 1907 1. Juni 1913 Wien Giselastraße - Baden Josefsplatz
2. Juni 1913 30. Juni 1942 Wien Oper - Baden Josefsplatz
1. Juli 1942 8. Juli 1944 Wien Margaretengürtel (Bhf. Wolfganggasse) - Baden Josefsplatz
11. Juli 1944 10. September 1944 Wien Margaretengürtel (Bhf. Wolfganggasse) - Baden Josefsplatz
10. September 1944 8. Oktober 1944 Wien Philadelphiabrücke - Baden Josefsplatz
9. Oktober 1944 21. Februar 1945 Wien Margaretengürtel (Bhf. Wolfganggasse) - Baden Josefsplatz
22. Februar 1945 13. März 1945 Inzersdorf - Baden Josefsplatz 1
14. März 1945 1. April 1945 Wien Philadelphiabrücke - Baden Josefsplatz
2. August 1945 15. August 1945 Wien Philadelphiabrücke - Baden Viadukt
16. August 1945 24. September 1947 Wien Philadelphiabrücke - Baden Josefsplatz
25. September 1947 12. September 1964 Wien Oper - Baden Josefsplatz
13. September 1964 10. Jänner 1969 Wien Oper - 65 - Baden Josefsplatz 2
11. Jänner 1969 Wien Oper - Baden Josefsplatz

1: Inzersdorf - Leesdorf mit Dampfloks

2: Umleitung wegen USTRAB-Bau. Vom 8. Mai 1965 bis 10. Jänner 1969, wurden die Züge stadteinwärts über die Rainergasse und Johann-Strauß-Gasse geführt.

Fahrzeuge

WLB Niederflurtriebwagen Nr. 401 in Wien-Inzersdorf

Im Betrieb befinden sich derzeit 24 Triebwagen der Reihe 100, basierend auf dem Typ "Mannheim", vergleichbar mit den Wiener E2 und E6 Triebwagen, und vierzehn Niederflurtriebwagen der Reihe 400 (T2500, vergleichbar des Wiener Typs T, der auf der U-Bahnlinie U6 fährt).

aktuell

historisch

Beförderungsleistungen

Personen

  • 1951: 4 198 534
  • 1955: 3 682 155
  • 1960: 4 221 283
  • 1965: 3 952 176
  • 1970: 3 970 743
  • 1975: 4 058 853
  • 1981: 3 874 528
  • 1985: 4 625 628
  • 1990: 6 602 643
  • 1995: 7 831 851
  • 2000: 6 828 903
  • 2005: 8 759 499
  • 2010: 9 370 339

Güter (Tonnen)

  • 1955: 296 897
  • 1960: 107 941
  • 1965: 97 321
  • 1970: 85 748
  • 1985: 120 946
  • 1990: 94 108
  • 1995: 95 474
  • 2005: 58 098
  • 2010: ~ 100.000

Kurios

Jedes Jahr zum Opernball, letztmalig 2007, wurde das Gerücht entsendet das auch die Züge der WLB ab der Station Kliebergasse zum Südbahnhof fahren. Und wie immer falsch. Denn die Züge enden im Bahnhof Wolfganggasse Lokalbahn.

Weblinks


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