Linie U3 (Wien)

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Linie U3 (Wien)
Einführung: 6. April 1991
Betreiberfirma: Wiener Linien


U3


Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Die U-Bahnlinie U3 stellt eine West-Ost-Durchquerung der Stadt dar, die schon in den ersten Entwürfen des U-Bahn-Netzes in den 1960er-Jahren vorgesehen war. Sie basiert nicht auf schon vorhandenen Linien, sondern ist eine vollständige Neubaustrecke und verläuft bis auf zwei kurze Abschnitte bei Ottakring und Erdberg zur Gänze unterirdisch. Typisch für diese Linie sind die oft künstlerisch gestalteten Stationen.

Die Linie ist, wie auch die anderen U-Bahn Linien von Freitag, ca. 5 Uhr bis Montag, ca. 0:45 durchgehend unterwegs. Auch in den Feiertagsnächten fahren die Züge in der Nacht. In allen gefahrenen Nächten außer der Neujahrsnacht gilt ein 15 Min. Intervall.

Personalablöse: Erdberg, in Richtung Simmering

Fahrzeuge

Stationen der Linie U3

Linienchronik

von bis Linienführung Anmerkung
6. April 1991 3. September 1993 Erdberg - Volkstheater
4. September 1993 2. September 1994 Erdberg - Westbahnhof
3. September 1994 4. Dezember 1998 Erdberg - Johnstraße
5. Dezember 1998 1. Dezember 2000 Erdberg - Ottakring
2. Dezember 2000 Simmering - Ottakring

Geschichte

Planungen, eine zweite U-Bahn-Linie über den Stephansplatz zu führen, gab es bereits von Anfang an, der erste grundsätzliche Gemeinderatsbeschluss erfolgte am 17. November 1968. Darum wurde auch bereits die Station Stephansplatz vollständig gebaut, nur waren die Bahnsteige der zukünftigen U3 noch gesperrt.

Es gab mehrere Planungsvarianten, in den ersten konkreten Entwürfen war zunächst im Westen nur ein Bau bis zum Westbahnhof geplant. Im Netzentwurf M von 1973 war im Westen je ein Ast nach Baumgarten (U3) und nach Ottakring (U3A) vorgesehen, wobei die Abzweigung nach der Bellaria (heute Station Volkstheater) vorgesehen war. Im östlichen Teil war ein Verlauf im Bereich der Landstraßer Hauptstraße bis nach St. Marx vorgesehen, von Erdberg dann über die Donau nach Stadlau und eventuell weiter nach Breitenlee. Außerdem wurde alternativ zur heutigen Streckenführung in der inneren Mariahilfer Straße auch eine Führung im Bereich der Lindengasse überlegt, hier hätte zusätzlich auch der innere Teil der Linie 49 eingestellt werden sollen.

Erst in den frühen 1980er-Jahren wurde dann mit dem Bau der heute bestehenden Strecke begonnen. Die Großbaustellen in der Landstraßer Hauptstraße, der inneren Mariahilfer Straße und zum Teil auch in der Simmeringer Hauptstraße prägten für lange Zeit das Stadtbild von Wien.

Eröffnungsdaten der einzelnen Teilstücke:

  • Seit 23. August 2006 werden auf der Linie U3 die ersten Serienzüge der Type V/v eingesetzt.
  • 13. Mai 2010: Wassereinbruch in der Station Westbahnhof. Von ca. 17 Uhr bis ca. 24 Uhr kein Betrieb zwischen Volkstheater und Schweglerstraße. Kein SEV.
  • Seit 4. September 2010 ist die U-Bahn an Wochenenden und Feiertagen durchgehend unterwegs. Zwischen ca. 0:30 und 5 Uhr gilt das nächtliche 15-Minuten-Intervall.
  • Stellwerksdefekt Erdberg: Von 29. Januar 2011, ca. 21 Uhr bis 30. Januar 2011, ca. 10 Uhr verkehrten die Züge nur zwischen "Ottakring" und "Schlachthausgasse". Zwischen Schlachthausgasse und "Gasometer" fuhren Busse (NL 243 LPG und T3), Straßenbahnzüge (angekündigt als Linie 72, die digitalen Linienanzeigen zeigten aber U3 Schlachthausgasse U und U3 Fickeysstraße an) zwischen Schlachthausgasse und dem Betriebsbahnhof Simmering.
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