Linie O (Wien)

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Linie O (Wien)
Liniensignal: Liniensignal O neu.jpg
Einführung: 9. April 1907
Betreiberfirma: Wiener Linien
Länge: 7,848 km


Raxstraße - Praterstern S U

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Die Straßenbahnlinie O wird vom Betriebsbahnhof Favoriten betrieben.

Auslauf:

  • Mo-Fr: E1-c3/c4, A
  • Wochenende und Feiertage: E1, A

Personalablöse: Quellenplatz in Richtung Praterstern

RBL-Expedit: Reumannplatz

Routenskizze 1994

Besonderheiten

Die Stehzeit Raxstraße wird nicht in der Rudolfshügelgasse, sondern eine Station weiter in der Migerkastraße eingehalten.

Bei Betriebsstörungen werden meistens die Züge über Linien 1, 2, D und Schleife Südbahnhof abgelenkt bzw. in Richtung Praterstern ab der Haltestelle Marxergasse zur Matthäusgasse kurzgeführt.

Streckenverlauf

E1+c3-Zug auf der Linie O

Die Linie O verkehrt von der Raxstraße (Schleife über Neilreichgasse - Raxstraße - Rudolfshügelgasse - Migerkastraße) über die Neilreichgasse - Troststraße - Laxenburger Straße - Wiedner Gürtel - Landstraßer Gürtel - Fasangasse - Ungargasse - Invalidenstraße - Hintere Zollamtsstraße - Radetzkystraße - Franzensbrücke - Franzensbrückenstraße zum Praterstern

Es werden folgende Haltestellen eingehalten:

Linienchronik

Chronik vom Straßenbahnjournal

Geschichte

  • Das Signal O wurde erstmals am 9. April 1907 verwendet. Die Züge verkehrten damals zwischen (Remise) Favoriten und dem
    Höchstädtplatz (Zielschild Dresdner Straße).
  • Ab Mitte der 70er Jahre: über Praterstern und Heinestraße statt Kai
  • In den 90er Jahren wurde(n) kurzzeitig ein/zwei E2 eingesetzt. Hier wurde das Linigensignal O am Broseband richtig angezeigt.
  • Freitag, 7. Juli - Sonntag, 9. Juli 1995: Kurzführung der Linie O bis Remise Favoriten, geteilte Linienführung der Linie 6 zwischen Betriebsbahnhof Favoriten und Stadthalle bzw. Grillgasse und Buchenschleife/Reumannplatz sowie Kurzführung der Linie 67 bis Reumannplatz U (Buchenschleife). Einrichtung eines Schienenersatzverkehrs auf der Strecke Laxenburger Straße/Gudrunstraße (14A) - 14A - Reumannplatz - Otto-Probst-Platz.
  • Am Wochenende des 11. + 12. August und 25. + 26. August 2001: Kurzführung der Linien O und 67 bis Quellenplatz bzw. Reumannplatz U, Einrichtung eines Schienenersatzverkehrs auf der Strecke Reumannplatz – Quellenplatz – Otto-Probst-Platz, in dieser Fahrtrichtung über Inzersdorfer Straße.
Kurzführung der Linie 21 zwischen Schwedenplatz und Praterstern. Dafür wird die Linie O zum Praterkai verlängert.
  • Freitag, 15. August 2003: Für Restarbeiten im offenen Gleisbereich Columbusplatz/Laxenburger Straße (neue Anschlussgleise, in beiden Fahrtrichtungen, in die Neubaustrecke bzw. Abruch der Gleisanlagen zum Columbusplatz hin) wurde die Linie O von Betriebsbeginn bis 16:00 Uhr in beiden Richtungen zwischen Reumannplatz U (Buchenschleife) und Südbahnhof S über die Linien 6 und 18 umgeleitet. Zwischen Südbahnhof S und Quellenplatz kein Ersatzverkehr. Im Abschnitt Quellenplatz - Raxstraße war die Linie O nicht unterwegs, hier fuhr nur die Linie 67.
  • Am Wochenende des 23. + 24. Juli 2005 (wie schon am 7.-9.7.95): Kurzführung der Linie O bis Remise Favoriten, geteilte Linienführung der Linie 6 zwischen Betriebsbahnhof Favoriten und Stadthalle bzw. Grillgasse und Buchenschleife/Reumannplatz sowie Kurzführung der Linie 67 bis Reumannplatz U (Buchenschleife). Einrichtung eines Schienenersatzverkehrs auf der Strecke Betriebsbahnhof Favoriten –
    14A - Reumannplatz – Quellenplatz – Otto-Probst-Platz. Diesmal wendete der Bus am Bahnhofareal.
  • Seit 5. September 2005 wird die Linie O von Mo - Fr, wenn Werktag im Beiwagenbetrieb (auch abends) geführt.
  • Während der Sperre der S-Bahn in den Osterferien 2006 fuhren auf der Linie O auch Wagen der Type ULF B anstelle der kurzen ULF A. Alle B ULFe zeigten ("Null") 0 an. Außerdem waren E1-c3 unterwegs.
  • Am 7. Oktober 2007 (vermutlich am Vormittag) kam es zu einem Gasgebrechen in der Ungargasse auf Höhe Sechskrügelgasse. Die Linie O war in Richtung Raxstraße unterbrochen. Ein SEV mit Normalbussen wurde eingerichtet, der mit der Anzeige 0 Schienenersatzverkehr (O Schienenersatzverkehr anzuzeigen ist anscheinend nicht möglich) fuhr. Die Züge vom Praterstern kommend wurden über N - Ring und D abgelenkt geführt. Die Züge in Richtung Praterstern fuhren jedoch ganz normal durch die Fasangasse und Ungargasse. An den Haltestellen der Stammstrecke gab es Durchsagen, jedoch scheint es, dass die Anzeigen und Ansagen beim ULF noch immer nicht richtig wiedergegeben werden (z.B. Raxstraße über Ring) können. Was bei Einziehfahrten oft schon klappt ist bei Ablenkungen noch immer nicht möglich.
  • 1. Mai 2008: Die Züge wurden zeitweise (ganztägig?) bis Matthäusschleife kurzgeführt bzw. über Linie N ab Radetzkyplatz zur Hauptallee geführt.
  • 12. + 13. Juni 2008: Während der Veranstaltungen "Regenbogenparade" am Samstag und "Radrundfahrt" am Sonntag wurden die Züge der Linie N ab der Haltestelle Heinestraße über diese und die Mühlfeldgasse zum Praterstern geführt. Zwischen Taborstraße U und Schwedenplatz U verkehrte nicht die Linie 80A, dafür wurden die baubedingt kurzgeführten Züge ab Radetzkystraße über Linie N zur Hauptallee geführt statt über Matthäusgasse zu wenden.
  • x: Auflassung der Haltestelle Mohsgasse und Bedienung der Haltestelle Kölblgasse auch in Richtung Rudolfshügelgasse.
  • Ende 2012: Die Haltestelle Radetzystraße der Linie O in "FR PRATERSTERN" wird sowohl in den Fahrplänen, auf den Routentafeln in den Fahrzeugen und am Reiter der Haltestelle von "Radetzystraße auf Hintere Zollamtsstraße" umbenannt.

Umbau Praterstern

NL 205 M12 8818 am Praterstern

Von 7. Juli 2008 - 27. März 2009 verkehrte die Linie als Straßenbahn ab der Haltestelle Marxergasse über Markthallenbrücke - Hintere Zollamtsstraße - Kolonitzgasse zur vorübergehenden Endstation Matthäusgasse. Zurück über Radetzkystraße - Hintere Zollamtsstraße - zur Stammstrecke. Ein Ersatzverkehr mit Normalbussen fuhr zwischen den Haltestellen "Hintere Zollamtsstraße" und "Praterstern" mit zusätzlichen Halt bei der Matthäusgasse in Richtung Praterstern.

Betrieb SEV

  • Betriebsdauer: 7. Juli 2008 - 27. März 2009
  • Betriebszeit (etwa): 5:10 bis 0:15 Uhr
  • Intervalle:
    • Mo-Fr: Bis ca. 21:50 alle 10 Minuten, danach alle 15 Minuten
    • Sa: Bis ca. 20:25 alle 10 Minuten, danach alle 15 Minuten
    • So+Ft: Morgens bis ca. 8:15 sowie abends ab ca. 20:25 alle 15 Minuten, sonst 10-Minuten-Takt
  • Fahrzeuge: 2-3 Normalbusse, die vor allem in der HVZ sowohl am Praterstern (hier Baustelle) als auch bei der Wendefahrt bei der Radetzkystraße (Vordere Zollamtsstraße) im Stau stecken. Darüber hinaus sind die Autobusse nicht in die Ampelsteuerung (Bevorrangungsmaßnahmen) der Straßenbahn integriert, wodurch es zu deutlich längeren Wartezeiten vor den Kreuzungen kommt.
Aus diesem Grunde klappt das Umsteigen zwischen Straßenbahn und Autobus fast nie ohne nennenswerte Wartezeiten, obwohl die Fahrpläne von Straßenbahn und Autobus mit jeweils exakt 2 Minuten Umsteigezeit in beide Richtungen (zumindest in der Theorie) sehr gut aufeinander abgestimmt sind.
  • Zielschilder: anfangs "0 | Schienenersatzverkehr | Hintere Zollamtsstraße", seit Anfang August "0 | Schienenersatzverkehr | Raxstraße Rudolfshügelg." und "0 | Schienenersatzverkehr | Praterstern S U"
  • Seit der Zielschildumstellung werden die SEV-Busse auf dem Vorwegweiser (im U2-Aufnahmegebäude) angezeigt, wenn auch - so wie die Linie 5 - mit einer falschen Abfahrtsstellenangabe.

Streckenverlauf:
Praterstern - Franzensbrückenstraße - Franzensbrücke - Radetzkystraße - zur Haltestelle Hintere Zollamtsstraße - "LEERFAHRT: Radetzkystraße - Vordere Zollamtsstraße - Marxergasse - Markthallenbrücke - Hintere Zollamtsstraße bis zur Haltestelle Radetzkystraße" - Radetzkystraße - Franzensbrücke - Franzensbrückenstraße zum Praterstern

Haltestellen:

  • Die Regionalbushaltestelle beim ÖBB-Gebäude wurde nicht eingehalten. Hier hätte man direkt zu den Zügen der ÖBB und der S-Bahn umsteigen.
Teilung der Linie. Die Züge verkehrten zwischen "Raxstraße - Reumannplatz" und "Südbahnhof - Praterstern".
Einschub- und Einziehfahrten des Astes "Praterstern - Südbahnhof" erfolgten über die USTRAB. Eine durchgehende Verbindung via Bhf. Favoriten/oder Buchenschleife und Ustrab wurde nicht angeboten.
Zur Erreichbarkeit der Haltestellen Gudrunstraße und Columbusplatz wurde auf die Linien 14A bzw. U1 Keplerplatz verwiesen.
Die Haltestelle Laxenburger Straße / Gudrunstraße wurden von den Zügen in Richtung Raxstraße weiterhin bei Einschubfahrten eingehalten.
Fahrplan der Teilung
Teilung der Linie. Die Züge verkehrten zwischen "Praterstern - Südbahnhof" und "Gudrunstraße - Raxstraße - Quellenplatz"
Einschub- und Einziehfahrten des Astes "Gudrunstraße - Raxstraße - Quellenplatz" erfolgten planmäßig. Hier wurden diesmal nur A eingesetzt.
Zwischen Südbahnhof und Quellenplatz fuhr kein Schienenersatzverkehr.
Auch die Linie 18 war betroffen, sie verkehrte zwischen Stadthalle und Buchenschleife bzw. Südbahnhof und Schlachthausgasse.
  • Von 11. - 15. August 2011 wurde die Linie wegen der Neulegung der Gleisanlagen in der Arsenalstraße sowie am Landstraßer und Wiedner Gürtel geteilt. Die Straßenbahnzüge fuhren einerseits vom Praterstern bis zur Station Rennweg, weiter über 71 - Schleife St. Marx - 18 - zur U-Bahn Station Schlachthaugasse und anderseits Gudrunstraße - Raxstraße - Quellenplatz (Zielschild der Züge in Richtung Quellenplatz: 0 Quellenplatz bzw. 0 Quellenplatz Betr. Bhf. Favoriten). Die Züge in Richtung Schlachthaugasse U hielten auch bei der Bedarfshaltestelle in der Leberstraße. Zwischen "Südbahnhof Ostbahn S" und "Rennwegs S" wurde die Ringbuslinie O/18 als SEV mit Normalbussen der Type NL 243 LPG eingerichtet; welche die Haltestellen Fasangasse, Kölblgasse und Rennweg der Linie O und die Haltestelle Heinrich-Drimmel-Platz der Linie 18 versorgte (Zieltext: 0 Schienenersatzverkehr bzw. 18s Südbahnhof S - Rennweg S - Südbahnhof S). Zwischen Fasangasse und Quellenplatz fuhren keine Busse.
    • Haltestellen der Ersatzbusse:
    • Südbahnhof Ostbahn S (prov. Hst.: Schweizer-Garten-Straße nach Arsenalstraße)
    • Fasangasse (prov. Hst.: Fasangasse nach Landstraßer Gürtel)
    • Kölblgasse (Strb.-H.)
    • Rennweg S (prov. Hst. am Fasanplatz zwischen Obere Bahngasse und Aspangstraße)
    • Heinrich-Drimmel-Platz (prov. Hst.: Ghegastraße nach Landstraßer Gürtel)
    • Der Streckenverlauf erfolgte über Schweizer-Garten-Straße - Fasangasse - Fasanplatz - Rennweg - Kleistgasse - Aspangstraße - Adolf-Blamauer-Gasse - Ghegastraße - Arsenalstraße - Schweizer-Garten-Straße
  • Mitte September 2011: Die Haltestelle des Außengleises der Haltestelle Migerkastraße bekam nun wieder ein Zielschild (wie früher beim kurzgeführten 67er) und einen Fahrplan (gab es damals beim kurzgeführten 67er nicht).

Stadionverkehr

Unter dem gleichen Liniensignal verkehrte die Linie O bis 26. März 2008 auch als Stadionlinie.
Die Züge fuhren von der Station Laxenburger Straße/Gudrunstraße bis Stadion und zurück. Eingesetzt wurden hierbei ausschließlich Fahrzeuge der Type E1 mit c3.


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