Jakominiplatz
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Inhaltsverzeichnis |
Allgemeines
Der Jakominiplatz ist der Umsteigepunkt im Grazer Nahverkehrsnetz. Alle Straßenbahnlinien und 10 Buslinien halten hier, dazu kommen noch zahlreiche Regionalbusse. Außerdem ist dies der Knotenpunkt der Nachtbusse (Linien N1-N8), die hier um 0:30, 1:30 und 2:30 abfahren.
Linien
Folgende Linien halten hier (fett = Endstation):
- Linie 1: Mariatrost - Eggenberg/UKH
- Linie 3: Laudongasse - Krenngasse
- Linie 4: Andritz - Liebenau/Murpark
- Linie 5: Andritz - Puntigam
- Linie 6: Laudongasse - St. Peter
- Linie 7: St. Leonhard/LKH - Wetzelsdorf
- Linie 13: Liebenau/Murpark - Krenngasse (nur abends und an Sonn- und Feiertagen statt Linien 3 und 4)
- Linie 26: St. Peter
- Linie 30: Geidorf - Gebietskrankenkasse (nachmittags keine Fahrten Richtung Gebietskrankenkasse)
- Linie 31: Wirtschaftskammer - Webling
- Linie 32: Seiersberg
- Linie 33: Eggenberger Allee
- Linie 34: Thondorf
- Linie 34E: Theyergasse
- Linie 35: Bahnhof Don Bosco
- Linie 39: Uni/ReSoWi - Urnenfriedhof (abends und am Wochenende keine Fahrten Richtung Uni/ReSoWi)
- Linie 40: Gösting
- Linie 67E: Zanklstraße
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Nachtverkehr
- Linie N1: Fölling/P&R - Gösting
- Linie N2: Wirtschaftskammer - Webling
- Linie N3: Gösting - Pachern/P&R
- Linie N4: Dörfla
- Linie N5: Andritz - Flughafen Graz
- Linie N6: Unterpremstätten/Steg - St. Peter
- Linie N7: Stifting - Karl-Etzel-Weg
- Linie N8: Thondorf
Allerheiligenverkehr
- Linie 15: St. Peter - Zentralfriedhof
Geschichte
Bereits die erste Pferdetramway-Linie führte 1878 vom Hauptbahnhof hier her. Spätestens nach der Eröffnung der Linien zur Fröhlichgasse (1880) und zum Schillerplatz (1895), die beide hier von der Hauptstrecke abzweigten, war der Jakominiplatz der wichtigste Platz im Grazer Schienennetz.
Doch auch die erste Buslinie, die 1928 eröffnete Linie A führte von der Radetzkystraße über den Bismarckplatz (heute Am Eisernen Tor) zur Kreuzgasse und somit in unmittelbarer Nähe des Jakominiplatz vorbei.
In der Nachkriegszeit trugen die Straßenbahnen die Hauptlast des öffentlichen Verkehrs, die Buslinien dienten eher der Erschließung der Außenbezirke. Erst 1954 erreichte mit der Linie W zur Straßganger Straße wieder ein Linienbus den Jakominiplatz. Doch durch die Einstellung der Ringlinie und der Strecken über den Griesplatz mussten diese durch Autobusse ersetzt werden und so wurde der Jakominiplatz auch das Zentrum des Busverkehrs.
1995 und 1996 wurde der Jakominiplatz komplett neu gestaltet, es wurden auch zwei Straßenbahnschleifen angelegt, eine am Ostende (zwischen Reitschulgasse und Gleisdorfer Gasse, "Steirerhof"), eine im Westen (Schmiedgasse - Joanneumring - Radetzkystraße). Durch zahlreiche Weichenverbindungen ist sichergestellt, dass Straßenbahnen aus allen Richtung wenden können und so flexibel auf Störungen reagiert werden kann.
Weblink
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