Diskussion:Stadtbahn Wien
Erweiterung des Artikels
Die sehr spezielle Info über den Flohmarkt 1987 hab ich anlässlich der Ergänzung dieses Artikels weggelassen. Sonst war ich aber darauf bedacht, am ursprünglichen Text so wenig wie möglich zu verändern. -- N1_2888 01:10, 5. Jänner 2008 (CET)
- Finde den Artikel jetzt überhaupt sehr gut! Der bisherige Artikel hatte ja doch eine recht große Lücke zwischen 1925 und den 1970er Jahren. Danke fürs Ergänzen! --martin8721 2:33, 5. Jän 2008 (CET)
Stadtbahn vs. U6
Vor rund einem Jahr hat sich User Gast0815 bemüßigt gefühlt, den Absatz "Ihr System [dasjenige der Wiener Elektrischen Stadtbahn] - Oberleitung, örtliche Signale und niedrige Bahnsteige - lebt heute in der Linie U6 weiter." mit dem Zusatz "(freilich mit deutlich dichteren Intervallen und verbesserten Sicherheiteinrichtungen)" zu versehen. Ich weiß, das ist jetzt schon eine ganze Weile her und ich habe das bisher so stehen lassen, weil ich mich auf keine Edit-Wars oder dgl. einlassen will, aber bin mittlerweile der Meinung, dass das zumindest einer näheren Erläuterung bedarf.
Bei der Intervallfrage muss man zwei Faktoren berücksichtigen. Erstens die sinkende Verkehrsbedeutung der Gürtelstrecke anlässlich der Aufgabe des Rundbetriebes 1978 und zweitens die Einstellung des 8ers 1989. Dies relativiert die Segnungen der Einführung der U6 mMn deutlich. Im Bereich der angeblich "verbesserten Sicherheitseinrichtungen" wäre zu klären, was die Erneuerung der Signalanlagen im Zuge der Umstellung auf Rechtsfahren 1988 für ein Mehr an Sicherheit gebracht hat. Ich wage zu behaupten, dass sich da grundsätzlich nichts geändert hat, lass mich aber gerne eines Besseren belehren. -- N1_2888 19:50, 27. Jänner 2009 (CET)
- Ich habe die strittige Passage nun entfernt. Wenn man schon einen Wiki-Artikel mit Ergänzungen versieht, dann sollten diese zumindest korrekt sein. Zur Intervallfrage: Bis 1957 gab es auf der Stadtbahn in der HVZ grundsätzlich ein Intervall von acht Minuten. Da die meisten Streckenabschnitte einschließlich des heute von der U6 befahrenen Teils der Gürtellinie von zwei Linien befahren wurden, ergab dies einen Takt von vier Minuten. Verkehrten von 1926 bis 1945 die Linien G und 18G gemeinsam, so wurde zwischen Alser Straße und Gumpendorfer Straße jedes zweite Vier-Minuten-Intervall halbiert. Heute fährt die U6 in der Stoßzeit alle drei Minuten. Deutlich dichtere Intervalle gibt's heute bestenfalls im Vergleich zu den letzten Jahren der Gürtelstadtbahn, als diese durch die Aufgabe von Linienverknüpfungen aufgrund des fortschreitenden Umbaus der Wiental-Donaukanal-Strecke zur Linie U4 an Verkehrsbedeutung verlor. Und selbst wenn man sich auf dieses Spiel einlässt und derart selektiv vorgeht, so muss man bedenken, dass die U6 verglichen mit den Linien G/GD der 80er Jahre zwar eine dichtere Zugfolge aufzuweisen hat, allerdings die Linie 8 nicht mehr verkehrt. Die deutlich dichteren Intervalle sind also eine Folge der Streichung eines vormals existierenden alternativen Verkehrsangebots, da die Fahrgäste, die früher etwa für Kurzstreckenfahrten die Linie 8 benutzten, heute auf die U6 angewiesen snd, die diese zusätzlichen Passagiere aufnehmen muss.
- Zum Thema Sicherheit: Die Erneuerung der Signalanlagen im Jahr 1988, die die Umstellung auf Rechtsfahren notwendig gemacht hatte, brachte keine nennenswerte Erhöhung der Sicherheit mit sich. Natürlich ist die Unfallserie der 70er Jahre, die verglichen mit den Jahren zwischen 1925 und 1989, in denen die Stadtbahn verkehrte, nur eine kleine Zeitspanne betraf und ein Bündel an Ursachen hatte, das auch die U-Bahn-Umbauarbeiten miteinschließt, nicht zu leugnen, doch wurde dieses Problem bereits in Stadtbahnzeiten behoben, da die davon betroffenen Fahrzeuge der Reihen N1/n2 schon 1978 verbesserte Sicherheitseinrichtungen erhielten und diese Wagen von 1980 bis 1983 durch die Typen E6/c6 ersetzt wurden.
- Die entsprechende Diskussion auf der Fanpage der Wiener Linien siehe hier.-- N1 2888 14:35, 2. Mai 2009 (CEST)
Wendeschleifen
In Hütteldorf-Hacking und Heiligenstadt gab es Wendeschleifen. Die waren zu Beginn nicht da. (Bahnhofsplan von Hütteldorf in Geschichte der Eisenbahnen der Oesterreichisch-Ungarischen Monarchie (1898) ud die Erwähnung der hier übergeleiteten Züge.) Die müssen also im Zuge der Elektrifizierung gebaut worden sein. --Fg68at 17:13, 28. Mär. 2012 (CEST)